Fasade Gartenansicht Spielturm Sandkasten Treppenstufen Schaukel Sandkasten_2 Kreativwerkstatt

Unsere Perle hat an Glanz verloren – wir polieren sie wieder auf!

Ein Garten, in dem die Schaukel abgehängt ist. Ein Kletterturm, der mit Absperrband gesperrt werden musste. Für uns alle ist bereits die Vorstellung davon sehr traurig. Wie muss es dann unseren 20 Kindern ergehen, die nahezu jeden Tag dieses Szenario in ihrem geliebten Kindergartengarten vor Augen haben. Lesen Sie kurz, wie es dazu kam und was wir dagegen jetzt dagegen tun.

Was bisher geschah!

Gemäß unseres pädagogischen Konzepts ist es uns wichtig, dass die Kinder täglich an der frischen Luft spielen, lernen und kreativ sein können. Neben dem wöchentlichen Waldtag, an dem die gesamte Gruppe den naheliegenden Wald zu jeder Jahreszeit erkundet und auch das Mittagessen in Form eines Picknicks im Wald zu sich nimmt, spielt der Garten vor Ort natürlich dabei eine wichtige Rolle.

Die Spielelemente, allesamt aus Holz, sind bereits nahezu zehn Jahre alt und älter. Lange Zeit gelang es der Elternschaft im Rahmen von Renovierungsarbeiten den Erhalt der Spielgeräte zu sichern, aber nun sind leider die ersten Balken, unter anderem die der geliebten Schaukel, morsch und stellen ein Sicherheitsrisiko für die Kinder dar. So musste die Schaukel bereits  stillgelegt werden. Auch an den Baumstämmen, die den Sandkasten und Bagger­bereich begrenzen, kann man den unaufhaltsamen, natürlichen Zerfall feststellen. Als nun auch noch der Kletterturm aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden musste, war allen klar, dass es mit „einfachen“ Renovierungsarbeiten nicht mehr getan ist. Unser Garten benötigt eine grundlegende Sanierung!

Schnell fand sich in der Elternschaft ein Arbeitskreis, der gemein­sam mit den Erzieherinnen ein Konzept erarbeitete. Die Erfahrungen aus dem bestehenden Garten sollten selbstverständlich in das neue Konzept mit einfließen. Dies bedeutete aber auch Veränderungen: weniger ist mehr!

Es sollten mehr freie Flächen entstehen, in denen häufiger, sich wandelnde Kreativwerkstätten aufgebaut werden können. Es bedarf Räume zum Verstecken und selbstverständlich auch Sand- und Matschflächen, damit sich alle vor allem auch bei schlechtem Wetter austoben können.

Und schon standen wir vor der nächsten Hürde. Die Sanierung muss erst einmal finanziert werden. Auch wenn ein Teil der Arbeitsleistung von den Eltern geleistet werden kann, stand am Ende der Kalkulation ein Projektbudget in Höhe von 20.885,81€. Im ersten Moment dachten wir: eine nicht zu bewältigende Summe! Aber wir haben es geschafft! Dank der Hilfe der nachfolgenden Firmen, Vereinen und Privatpersonen haben wir die Finanzierung unseres neuen Gartens gestemmt:

Wir möchten uns bei den folgenden Firmen, Vereinen und Privatpersonen für ihre Spendenbeitrag zu unserem Projekt bedanken:

  • adorsys GmbH & Co. KG, Nürnberg
  • Bäckerei Sproßmann, Schwabach
  • Herrn J. Bassen, Grünwald
  • BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“, Hamburg
  • Herrn Bübel, Nürnberg
  • Frau R. Burrak, Schwabach
  • Herrn W. Chieukam, Baiersdorf
  • Fischer GmbH & Co.KG Sanitaer- und Heizungstechnik, Großhabersdorf
  • Frau B. Grillenbeck, Schwabach
  • Frau C. Hauenschild, DK-Højbjerg
  • Erwin Hecht Baumaschinen und Transporte e. K., Roth
  • Herrn L. Hegebarth, Nürnberg
  • Gabler Natursteine, Schwanstetten
  • Gartenbau Schultheiss, Rednitzhembach
  • Fam. Gerlach, Wolkersdorf
  • Grünes Zentrum Krottenbach – Schopf, Nürnberg
  • Fritz Meier Haustechnik, Schwabach
  • Karl Pfeiffer, Rednitzhembach
  • Frau M. Kilian, Regelsbach
  • KOW Kompostierungsgesellschaft mbH, Wendelstein
  • Herrn M. Lausenmeyer, Roth
  • Maringer GmbH & Co. KG, Wolkersdorf
  • mister*lady GmbH, Schwabach
  • Naturnahe Gartengestaltung Michael Frieser, Schwabach
  • Notare C. Blazer, Dr. U. Gegner, Nürnberg
  • Obstbau Winkler, Gustenfelden
  • Herrn O. Putz, Nürnberg
  • Raiffeisenbank Roth-Schwabach e.V.
  • Herrn Reichel-Schmidt, Schwabach
  • RibWich, Schwabach
  • Sägewerk Manfred Hummel, Rohr
  • Sparkasse Mittelfranken-Süd, Schwabach
  • Herrn. A. Stapelfeld, Schwabach
  • Staudengärtnerei Rainer Goldmann, Wilhermsdorf
  • Frau C. Tesch, Laubenheim
  • Herrn T. Weber, Schwabach

Unser Bautagebuch!

Startschuss!

27.02.2016  Es geht los! Das Wetter war uns für die Jahreszeit gnädig gestimmt: morgens nicht all zu kalt, dafür toller Sonnenschein! Ausgerüstet mit dem richtigen Werkzeug, großem Gerät und vielen helfenden Händen haben wir das Projekt „Gartensanierung“ mit dem Abriss gestartet. In gefühlter „Windeseile“ hatten wir die alten Elemente demontiert und entsorgt. Glücklicherweise kamen bei den ersten Baggerarbeiten auch keinerlei „bösen Überraschungen“ zum Vorschein! Nach schweißtreibender Arbeit gab es noch eine wohlverdiente Vesper.

Hoffentlich bleibt uns der Wettergott trotz widriger Vorhersage hold und lässt den angekündigten Regen in der kommenden Woche an uns vorüber ziehen, damit wir zügig voran kommen.

 

Der Wettergott hatte heute Einsehen mit uns!

29.02.2016  Die Wetterprognose sah nicht gut aus, aber wir machten uns trotzdem oder gerade deswegen gleich morgens an die Arbeit. Zunächst begutachteten aber natürlich unsere kleinen Experten von der Bauaufsicht die Arbeiten des Wochenendes und hatten großen Spaß daran, dass unser Baggerfahrer schon voller Tatendrang mit der Modellierung des Geländes beschäftigt war. Schnell war der Bereich des alten/neuen Sandkastens ausgehoben und der Hang für die neue Rutsche modelliert. Und auch der Fallschutzbereich für die große Kletterwand konnte schon teilweise ausgekoffert werden.

Aber auch an anderen Stellen haben wir heute große Fortschritte verbuchen können. Wir konnten vor dem Treppenabgang, der in unseren Gruppenraum führt, eine zusätzliche Entwässerungsrinne setzen. Wir möchten damit natürlich verhindern, dass es nochmals zu einer solchen Überschwemmung kommt wie im Jahr 2014. Ein weiterer kleiner Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, war unter Ausnutzung des vorhandenen Gerätes in Form von professionellen Leitern für die Reinigung aller erreichbarer Regenrinnen. 🙂

Viele Dinge konnten heute erledigt werden, bevor uns dann das Wetter doch noch einholte. Es schneite dann doch noch nahezu den gesamten Nachmittag. Hoffentlich geht es morgen trotzdem nach Plan weiter.

So langsam könnte es mal wieder trocken werden!

02.03.2016  Der Schnee am gestrigen Tag kam uns selbstverständlich nicht gelegen. Alles ruhte auf der Baustelle und jeder versuchte zumindest die Zeit anderweitig für sinnvolle Arbeiten zu nutzen, damit es heute wieder voller Tatendrang weiter gehen konnte. Aber es kam nicht ganz so, wie geplant. Auch heute lag in der Früh noch etwas Schnee auf dem Gelände, sodass wir unser Tempo etwas drosseln mussten. Zwar konnte die Abwasserleitungen gelegt werden und der kleine Eingangsbereich sowohl mit einem neuen Abstreifgitter versehen werden als auch gepflastert werden. Aber bei den Erdarbeiten taten wir respektive unser Baggerfahrer anfänglich doch ein wenig schwer auf dem nassen, lehmigen Gelände. Gut, dass wir nicht aufgaben, denn über den Tag trocknete es immer weiter ab und letztendlich war unser Tagespensum geschafft: das überschüssige Erdmaterial war zunächst zur Straße und dann per großen Anhänger abtransportiert, die grobe Geländemodellierung ist abgeschlossen. Wenn wir morgen nicht noch einmal einen unverhofften Schneeeinbruch bekommen und mit den Fundamentlöchern gut voran kommen, steht dem Geräteaufbau am Freitag nichts mehr im Wege. Alle Daumen bleiben weiterhin gedrückt!

Letztes Handanlegen bevor dem großen Tag!

03.03.2016  Morgen kommen die Spielgeräte und im Grunde sieht es schon ganz gut aus. Es fehlen aber zum Glück nur noch Kleinigkeiten, bevor der große LKW kommen kann. So wurde die Pflasterfläche fertig gestellt, das Material für den neuen Zaun schon geholt und der erste Sand wurde in seine Grube gefahren. Und selbstverständlich kam unsere kleine Bauaufsicht mal wieder zur Inspektion.

An die Balken, fertig, los!

04.03.2016  Heute war der große Tag! Pünktlich um 8 Uhr stand der große LKW vor unserem Kindergarten und hatte kostbare Fracht geladen. Balken für Balken haben wir die Einzelteile unseres Spielgeräte abgeladen. Und das war keine leichte Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass wir alles im robusten Robinien-Holz bestellt haben.

Und schon ging es zusammen mit dem Fachmann unseres Spielgeräteherstellers an die Montage der großen Kletterwand. Wir Laien hatten richtig Respekt vor dem großen Vorhaben, aber Matthias meinte, dass wir das mit links schaffen. Und er hatte recht – zumindest, damit, dass es machbar war. 🙂 Nach der Montage der Vorderseite mussten wir allerdings die ganze Wand noch einmal kippen, um die Rückwand montieren zu können. Zum Glück hatten wir noch den großen Bagger vor Ort und konnten das Ungetüm aus Holz oben anhängen. Jetzt noch das ganze Ausrichten und mit ordentlichen Betonfundamenten versehen und weiter geht es mit dem nächsten.

Der Tag lief wirklich gut. Ähnlich schnell standen auch Kletterparcours, die Pfosten für das Sonnensegel und am Ende des Tages auch noch die Rutsche. Lediglich die Begrenzung des Sandkasten konnten wir nicht mehr mit Betonfundamenten fixieren, was aber nicht an mangelter Motivation lag, sondern viel mehr mangels Beton, den wir leider an einem Freitag Nachmittag bekommen haben. Dafür haben wir aber schon den Kies für den Fallschutz der Kletterwand einfahren können. Alles in allem ein guter Fortschritt! Morgen geht es mit ausgeruhten Kräften aller Eltern weiter, damit der Garten nächste Woche wieder an die Kinder übergeben werden kann.

zurück zur Homepage